Iggy sagt: DB, wir sagen: JAZZ PODIUM

Um die Welt steht es schlecht, das wissen wir seit vorgestern.  Aber dass es um sie derlei schlecht steht, das wußte man bislang nicht: Ein Iggy Pop wirbt für die Deutsche Bundesbahn. Mit seinem Song „The Passenger“ in einem Werbespot, und mit seinem Gesicht in der in den Fernzügen ausliegenden Zeitschrift „mobil“. Pop, eigentlich James Osterberg, ist das Gesicht des Punkrock. Ein Veteran, der auf der Bühne auch mal ohne groß zu überlegen ins Extrem ging. Ein Unangepaßter.  Keiner, der sich der Masse andient. Nun aber, wie wir aus dem durch „mobil“ geführen Interview erfahren, lebt er, über 70 mittlerweile, gesund und schont seine Knochen gehörig .  Pop ist sicher kein Schwachkopf. Er denkt nach, bevor er was sagt – seine Worte zur Gegenwart und Berlin sind gut konstruiert – und hat seinen Freund David Bowie, der seinerzeit dem Exzess nicht abgeneigt war, immerhin deutlich überlebt. Dennoch ist es hoch unerfreulich, Idealen beim Verscherbeln ohne Not zuzusehen. Eine durch und durch traurige Angelegenheit, die da besagt: Alles/Jeder/Jede ist offenbar käuflich. Dass die Welt zugrunde geht, das erfährt derjenige/diejenige endgültig, die/der den Zug am Kopfbahnhof in der schwäbischen Hauptstadt verläßt und sich die Fortschritte bei Stuttgart 21 anschaut. Das kann man ganz leicht, denn dafür hat die Deutsche Bahn an beiden Seiten der dicht umwickelten  Baustelle Gucklöcher angebracht, so dass man dem Fortschritt sozusagen beim Werden zugucken kann. Durch eins der Gucklöcher sieht man dann einen Krater oder Grube, die bis zum Mitteplunkt der Erde (Jules Verne) zu führen scheint. Dorthin also, wo wer wohnt? Der Satan leibhaftig? Niemanden sollte es wundern,  wenn sich die Erde eines Tages, allein wegen menschlicher Anmaßung, derlei übergibt, dass „Iggy sagt: DB, wir sagen: JAZZ PODIUM“ weiterlesen

Der Mensch dem Menschen.

Homo homini lupus. Ja, ist mal ein ausgelutschter Satz von Gewicht. Man könnte im Folgenden so tun, als wäre man unter antiken Römern großgeworden, als guter Christ in den arg feuchten Katakomben damals; als hätte man das GROSSE LATINUM, auch könnte man tun. Dabei ist es nur das KLEINE. Nachträglich auch noch. Und mit viel Wohlwollen seitens der unterrichtenden und anschließend prüfenden Dame, der Name: entfallen, an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Ein Wolf ist der Mensch dem Menschen. Dies wird nun hier angebracht, weil es unumgänglich ist, bei Einfallslosigkeit auf Ausgelutschtheit zu setzen, und weil der Eingangssatz immer und überall passt obendrauf. Es sei denn, man läuft blauäugig durchs Leben. Wir haben jetzt nicht speziell was gegen den Wolf, der bei diesem Satz sowie bei den Gebrüdern G. maßlos überschätzt wird, gegen den Menschen aber schon. Kann man wieder so sagen, nach Chemnitz und mit Seehofer im Nacken. Die Kommentare dazu sind durch, die sparen wir uns. Wir warnen nur pflichtbewusst vor dem Menschen an sich. Wer mag, darf gleich die Polizei „Der Mensch dem Menschen.“ weiterlesen

Der Süden. Vom Süden aus scharf angeguckt.

Es ist schon auffällig, wie viele Kräfte im Servicebereich in unseren Gegenden nicht Muttersprachler sind. Warum wohl so viele mit deutlich unblasserem Teint als wir und nicht ungebrochenem Deutsch gerade im Gastgewerbe ihren Platz finden? Hat sich jemand schon mal einen Gedanken darüber gemacht? Nein, gar nicht in erster Linie, weil gerade auf diesem Sektor Arbeitskräfte fehlen und zugleich die Entlohnung so niedrig ist, dass sich ein Vatersprachler viel zu schade dafür ist. Nein. Vielmehr, dies eine vorläufige These, weil die Leute, die zu uns zumeist aus dem Süden und dem südlichsten Süden kommen,  Gastfreundschaft im Blut haben. Sie sind quasi von ihrer Natur aus und also grundsätzlich dem Menschen gegenüber freundlich gestimmt. Oder tun überzeugend als ob, was aber in der Außenwirkung aufs Gleiche hianus kommt. So fällt es ihnen auf jeden Fall nicht schwer,  Wünsche zu erfüllen. Nicht nur in Spelunken  sind diese Menschen tätig, auch in traditionellen Betrieben. In Wien zum Beispiel bei den Kaffeehäuser, die ja ein wesentlicher Ausdruck  der urösterreichischen, wenn nicht gar kaiserlich-königlichen Lebensweise (Kürzel: k.-k. L.) sind.  Dort sind mittlerweile viele Ober mit fremdländischen Wurzeln unterwegs, die jene barsche Tonart der alteingesessenen Kaffeehauskellnerriege abzumildern im Stande sind.  Das tut Not. Auch wenn gleichzeitig ein Vergangenheitseinsprengsel (der gewohnt-barsche Umgang) zugrunde geht. Jetzt könnte ich auf die Idee kommen und „Der Süden. Vom Süden aus scharf angeguckt.“ weiterlesen

Der Norden. Vom Süden aus gesehen. Teil II.

Wo schmeckt Buttermilch am besten? Bestimmt gut auf dem Gipfel des Rabenkopfs, gleich unterhalb des Gipfelkreuzes, aber doch nie so wie auf dem Deich. Auf dessen Verlängerung in Neuhaus/Oste; auf der in die Deichsverlängerung praktischerweise eingelassenen Treppe, die über ein streng, wir befinden uns unter Protestanten, sowie mit Hilfe von purer Schlichtheit anmutig gestaltetes Eisengeländer verfügt, das einem sicher hilft, sollte man durch zu üppigem Buttermilchkonsum in Gleichgewichtsstörungen geraten. Oder unter Verschleimung innerer Organe, inklusive Milz und seitlicher Propfkopf, plötzlich herzallerliebst zu leiden anfangen. Ein solches Geländer, genau: schlicht & anmutig, könnte auch Wiebkes Klönstov schräg gegenüber, von wo die besagte Buttermilch mäßiger Qualität stammt, in nicht geringer Zahl gebrauchen, wo zur Mittagszeit bereits die Flensverschlüsse gediegen fröhlich, wir stecken immer noch unter Protestanten fest, ploppen. So ein Geländer stützt ja bei Schwankungen aller Art gleich einem  gut gebauten Freund. Schlängelt man sich von der Treppe aber am dicht, vollbartähnlich efeubewachsenen, äußerst imposanten Contor aus Backstein vorbei, wo ehemals der hiesige Arzt mit Famile wohnte, heute aber offenbar kaum einer, schlängelt sich also drum rum, wobei es selbstverständlich lediglich gediegenes Schlängeln ist, und biegt so circa zwanzig Schritte nach Wiebke links ab, schlängelt sich fortan durch ein Gässchen, das man in einem von Geistern ruhmreicher Vergangenheit geplagten  1000 Seelen-Dorf nicht vermutet, das aber, das Staunen über das Überraschungskonvolut des Nordens hört niemals auf, eine Unzahl an Gässchen und gässchenähnlichen Gebilden vorweisen kann, gelangt man schlußendlich an die Dorfkirche. Die „Der Norden. Vom Süden aus gesehen. Teil II.“ weiterlesen

Der Norden. Vom Süden aus gesehen. Teil I.

Wo schmeckt Buttermilch am besten? Natürlich auf dem Deich. Vorzugsweise auf dem Deich von Neuhaus/Oste beziehungsweise in der Deichsverlängerung dort, die ins Herz des nicht mal 1000 Seelen-Dorfes führt, wo die Backstein- bzw. Klinkerhäuserzeile einem im Rücken fest sitzt wie harte Kante, auf der Treppe direkt davor strenggenommen, gegenüber von Wiebkes Klönstuv, wo man genauso eben jene Buttemilch wie auch eine Prizenrolle oder Matjes auf Schwarzbrot, das traditionelle Diätgericht der oberen wie unteren Zehntausend des sog. Hohen Nordens, ohne Umstand beziehen kann, und wo der Cappuccino leider nach etlichen dem Kaffee gänzlich unverwandten Dingen schmeckt – zum Beispiel nach mit voller Absicht plus Zauberhand aufgeschäumter Buttermilch.  Sonst – abgesehen von der Unverbindlichkeit des von ihr mit Hilfe des Vollautomaten fabrizierten Cappuccino mit einem handelesüblichen Kaffee – ist Wiebke die Verbindlichkeit in Person. Ein bisschen straight, aber das gehört zum Norden dazu wie das Matjesfilet in Frau Antjes Schlund. Frau Antje mag zwar aus Holland kommen, aber: vom Süden aus ist Holland nicht weniger nordisch als Neuhaus/Oste. Straight. Weil Wiebke nämlich den Schuljungen, der sich vor den ruhmreichen Blogger, diesem hier, in der Schlange nach Brötchen um ca. 7.72 Uhr unauffällig vorbei schiebt, mit den schlichten Worten zurechtweist: Mußt du dich denn vorzudrängen. Merke: Der Norddeutsche, gar nicht der Steve Reich oder ein La Monte Young, ist der Erfinder des Minimalismus per se. Selten wird droben mehr erzählt als unbedingt sein muss, der Mund lediglich so weit aufgemacht, dass das Gebiß vollkommen unsichtbar bleibt. Der Junge in der Klönstov, geschätzte 13, schwitzt folglich nicht unwesentlich an der Stirn, auch, weil er Anfang August in Niedersachen wieder in die Schule muss, murmelt etwas, das nach komplettem Wortsalat – freilich: angereichert mit Matjes – riecht und „Der Norden. Vom Süden aus gesehen. Teil I.“ weiterlesen

Drei Mangos und ein Todesfall

Tomasz Stanko ist tot. Mit 76. Ein Trompeter von weit hallendem Ruf. Dass ihm gerade die Lunge aussetzte, das hat nichts mit Ironie des Schicksals zu tun; das verbietet sich in diesem Zusammenhang zu sagen; verbietet sich grundsätzlich fast, wenn der Tod im Spiel ist. Es ist nur bitter und Punkt.  Stanko war ohnehin ein schmal gebauter Mann, mit dessen Lungenvolumen es, auf den ersten Blick, nicht weit her war. Auf den ersten Blick aber eben nur.  Wenn er Trompete blies, eröffnete er ganze Welten fernab gewöhnlicher Vorstellungskraft. Kontrastreich, ungefähr so melancholisch wie – nahezu gleichzeitig; dies: seine Kunst – durch und durch dreckig. Als einer der Handvoll hatte er sich die Jahrzehnte über einen vollkommen eigenen Sound zugelegt, der im Prinzip, das war sein Wunder, mit dem ersten Ton schon erkennbar war. Er war der überragende polnische Jazzman. Überragender noch als sein Förderer von einst, als Krzysztof Komeda, dessen kurzes Wirken in Polen bis heute unvermindert stark nachklingt.  Als Bandleader wußte Stanko, was er von seinen Mitmusikern wollte – und forderte es eindringlich ein. Verlangte also von sich was – und von anderen dann auch; und zwar nicht ein bisschen weniger.  Er war, wie das oft bei den Jazzmen vorkommt, ohne offensichtliche Allüren. Das habe ich aus erster Hand. Als ich ihn 2013 im New Yorker Rubin Museum of Art nach einem Konzert von Marilyn Crispell und Gary Peacock ansprach, mich kurz vorstellte und erwähnte, dass ich seine drei „Drei Mangos und ein Todesfall“ weiterlesen

Europower geht immer

Der Walter will es so. Dann soll er es auch genau so kriegen bitteschön. Ganz ohne Kompromisse. Rau und scharfkantig gegengeschnitten, Stück um Stück derlei unterschiedlich, dass es einem mitunter arg zusetzt. Dass man mehr zuckt denn tanzt. Nein, nicht echt & wirklich:  jederzeit tanzbar muss es zugehen; das die einzige Vorgabe. Mitunter mit viel gutem Willen tanzbar, weil da oder dort eine Falle fürs Tanzbein eingebaut ist, aber dennoch.  Freut mich irrsinnig, dass der Walter das wagt. Jemanden wie mir erlaubt, seinen eins a geführten, mit famosem Wildwuchs ausgestatteten Tutzinger Keller mit von mir ausgewählter Musik zu behelligen. Und sogar die Anlage mit einem, horch auf, Europower PMP 6000-Mixer  wie selbstverständlich zu bestücken und mir vor Flosse und Dickbauch zu kredenzen. An den Mixer schließt der Walter, der aufs Ganze zu gehen offenbar allzeit gewillt ist,  einen Technics SL 1200- Plattenspieler,  das Tool eines jeden aufstrebenden bzw. etablieren bzw. unbegabten Discjockeys. Das wird was. Wird werden. Beim Sommerfest. Am Freitag. 3.8. Mal gucken, wem die mit Irrsinn durchsetzte Setlist gefällt. Hoffentlich wenigstens Walter. Der tanzt nicht mal so oft. Wenn er aber loslegt, dann hüte dich.  Nun, da verspreche ich vielleicht zu viel.  Wie der Stenz von nebenan zu sagen pflegte: Ein bißchen Reggae geht immer.  Wie aber vom Reggae zu Wagner kommen? Am besten wohl unmittelbar.  Ohne sich mit Überbrückungskabeln aufzuhalten. Hat jemand die Neue von Christan Lindner gesehen? Gestern, auf dem Grünen Hügel in Bayreuth? Ist ungefähr 14 Jahre alt. Nicht ganz? Sieht aber wie 14 aus. Höchstens 17 dann. Wer bietet mehr? Ein halbreifes Mädchengeschöpf jedenfalls auf den ersten und einzigen Blick. „Europower geht immer“ weiterlesen

Einmal Heimath und zurück

Heimatsound. Was für eine Wortkonstruktion. Sicher nichts für schwache Nerven. Kann sich nur eine Institution mit angekoppeltem Werbebüro einfallen lassen.  Keinen Schimmer, ob es sich der Bayerische Rundfunk (BR) selbst hat einfallen lassen, aber er protegiert die Heimatsound-Worthülse mit aller Macht, die wir den Öffentlichrechtlichen mit Hilfe unserer jährlichen Gebühren verleihen.  Man könnte mutmaßen, der BR verstehe darunter lauter bayerische Folklore – wogegen allerdings der Zusatz „Sound“ arbeitet, der neumodische Tendenzen garantiert und junge Leute an die Sendeanstalt  binden soll.  Klingt also im Vorderteil verstaubt, weil ja der Heimatverein gewöhnlich unweit des Veteranenvereins wohnt, und ein bisschen ausgleichend-nivellierend-modern im zweiten Teil dann.  Eine Konstellation wie eben aus dem Werbehandbuch: ein vermeintlicher Konflikt, der versöhnlich in einem einprägsamen Schlagwort endet. Nein, mitnichten eng ortsgebunden, der BR lokalisiert unter Heimatsound nämlich z.B. auch Österreicher. Was ja allerhand ist, kennt man die mintunter dramatisch ausartenden Wechselseitigkeiten von damals und heute zwischen den Nachbargemeinden Bayern und Austria. Wahrscheinlich hat das Vorgehen des BR nicht unbedingt Annexion im Sinn. Man will vermutlich kein Großdeutsches Reich Durchdrehender Nationen oder ein vergleichbares Hirngespinst selbststricken.  Man will bloß unter HEIMATSOUND Verwurzelung im Boden „Einmal Heimath und zurück“ weiterlesen

Conny muß sterben

Der Sommer hat unbeschwert zu sein. Auf Teufel komm raus. Unbeschwert und durch Vielfarbigkeit bestechend. Er soll uns mit innerer wie äußerer Wärme fürs Jahr versorgen. Die Erinnerung an den Sommer – die Liegematte von Tchibo, das „Ciao“ der Vespafahrer, die Calamari al dente – rettet uns immer knapp über den Winter. Wir hängen am Sommer fest wie eine Klette.  Natürlich auch, weil wir eher in einem rauheren Klima zuhause sind, weil wir ständig mehr Wärme als geliefert benötigen. Den an ihn gestellten Anspruch soll der Sommer zwar, kann er aber leider Gottes nicht immer erfüllen. Ist ja auch nur ein Mensch. – Könnte man mir nichts dir nichts behaupten, selbst wenn es von der wahrsten Wahrheit weit entfernt liegt. Denn der Sommer ist nur in Form von  Elke Sommer ( geb. 1940 in Berlin, Schauspielerin, Malerin, Tochter; galt als Sexbombe, allerdings nie für mich, da ich nicht zu den Sexbomben-affinen Jahrgängen zähle; Sexbomen-affine Jahrgänge: zwischen 1850 und ca. 1929) ein Mensch. Oder aber in Form von Dr. Sommer. Dr. Sommer von der Zeitschrift „Bravo“, der/die einst – und vielleicht sogar noch heute – die Jugend auf die eher derbe Art aufklärte. Wahlweise jene Frau aus  der Kinderbuchreihe „Conny“ von Liane Schneider.  Man könnte sich nun ausführlich über die Biederkeit gerade dieser Reihe, die freilich den Sommer nur als Nebenstrang behandelt, auslassen; und dazu in Missbilligung mit dem Fuß fest aufstampfen. Über deren unverschämte Kalkuliertheit etwa könnte man sich bis zum Ende diesesTextes auslassen. Über deren endlose Phantasielosigkeit. Über den Biedermeier in der schlimmsten großdeutschen „Conny muß sterben“ weiterlesen

Das Käppi im Staub

Alles bleibt wie es war. Die Merkel. Der Jogi. Die Sommersonne über uns. Die Kirche im Dorf. Sogar der alte Grant über die Unfähigkeit des Menschen sich zu ändern hängt unverändert in einem fest. Ist „bleibt gleich“ überhaupt eine Qualität? Oder bloß ein weiterer Alptraum? Oder doch eine Beruhingungsmaßnahme, die Gleichmut für alle Zeiten evoziert?  Ist um uns  nun Verläßlichkeit oder eher Stagnation? Keiner weiß es zur Zeit so recht. KEINER WEISS WAS. – Ohne die Einschränkung „zur Zeit“. Dies wäre überhaupt eine Zeile, die sich jeder Sterbliche über die Kommode pinnen sollte. Wir wissen so wenig doch. Aber wir wissen zur Zeit, wie man ein Nashorn mit Erfolg kunstbefruchtet. Das Nördliche Breitmaulnashorn strengenommen nur. Damit die Tierwelt so bleibt wie sie schon mal war. Darüber hat gestern morgen ein Wissenschaftler aus Berlin im Radio berichtet. Bei den Forschern des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung hat man nämlich Hehres vor. Jene besagte Nashornart soll vor dem Aussterben gerettet werden, deshalb wird fleißig mit Stammzellen und Embryonen hantiert. Den Eizellen injizierte man also das im Labor eingelagerte Sperma. Weil doch in den Genbanken von San Diego und Berlin das Erbgut der Breitmaulnashörner aufbewahrt wird. Sie lagern im flüssigen Stickstoff bei minus 196 Grad Celsius. In San Diego; genau; genau dort, wo die wunderbar energiegeladene Bonnie Wright wohnt, unter Fresh Sounds wilde Konzerte in ihrem großzügigenen Haus in Mission Valley, unweit der Uni, aber – leider, leider – auch des Flughafens (20 Jahre ist es her seitdem der Hongkonger Flughafen Kai Tak , der wegen des schwierigen Anflugs sowie der Winde geschlossen wurde; kam ebenfalls im Radio gerade) veranstaltet und „Das Käppi im Staub“ weiterlesen